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20. Februar 2011

Dankesbotschaft von Kapitän Watson

Danke.
Wir haben es geschafft!
Sowohl mittel- als auch langfristig betrachtet sollte Japan seine Maßnahmen zum Schutz von Meeresressourcen den internationalen Standards angleichen. Japan ist unter zunehmende Kritik der internationalen Gemeinschaft geraten, nicht nur wegen seines Walfangprogramms, sondern auch wegen des Thunfischfangs. Um ungerechtfertigte Kritik aus Übersee zu vermeiden, sollte Japan seine gesamte Politik zum Schutz der Meeresressourcen verbessern.

-- The Mainichi Daily News
19. Februar 2011

Heute feiern wir mit Euch einen Sieg für die Ozeane! Sea Shepherd hat das Blatt gewendet und in Japan eine Debatte über den Walfang ausgelöst.

Noch vor fünf Jahren hat sich der normale japanische Staatsbürger kaum Gedanken über Japans Walfangprogramm im Südpolarmeer gemacht. Auch über die Abschlachtung der Delfine in Taiji oder die Tatsache, dass Japans Nachfrage nach Blauflossenthun diese Art an den Rand der Ausrottung gebracht hat, haben sie nicht viel nachgedacht.

Sea Shepherd hat dies alles verändert, über Jahre ausdauernder, gezielter und beherzter Aktionen zum Schutz der Meeresarten vom Plankton bis zu den großen Walen.

Unser Vorgehen ist einzigartig. Aggressiv, aber ohne unseren Gegnern Schaden an Leib und Leben zuzufügen. Wirksam, ohne Gesetze zu brechen. Wir setzen Gesetze durch. Und diese Woche haben wir bewiesen, dass unsere Vorgehensweise funktioniert.

Diese Woche haben wir die gesamte japanische Walfangflotte aus dem Walschutzgebiet Südpolarmeer vertrieben. Sie befindet sich auf dem Heimweg!

Doch das haben wir nicht allein geschafft. Wir schafften es mit Eurer Hilfe! Sea Shepherd ist mehr als die Schiffe und die Crews, die sie betreiben.

Ja, die Crew ist wichtig – Männer und Frauen aus der ganzen Welt und aus allen Gesellschaftsschichten, die freiwillig ihre Zeit und Fähigkeiten zur Verfügung stellen und ihr Leben riskieren, um das Leben in den Meeren zu verteidigen. Sie sind zweifellos ein entscheidender Faktor für den Erfolg unserer Mission. Sie sind die Menschen, die unmittelbar den Killern auf hoher See gegenübertreten. Es ist ihre Leidenschaft, die Sea Shepherd zu dem macht, was es ist.

Die Crew auf den Schiffen könnte jedoch nicht funktionieren ohne unsere Mannschaft an Land, die unsere Bürobelegschaften stellt und unsere zahlreichen Freiwilligen auf dem Festland. Unsere Mannschaftsmitglieder an Land sind im wahrsten Sinne ebenso bedeutsam wie die auf See. Sie erstellen Finanzierungspläne, beantworten telefonische Anfragen, wickeln Spendenaktionen ab, betreiben juristische Recherchen, antworten auf Anfragen der Medien, entwerfen Merchandise-Artikel, organisieren Funraisingevents wie Kuchenbasare und Kunstauktionen, Informationsstände, bereiten die Schiffe in den Häfen vor, besorgen Lebensmittelspenden und Wartungsarbeiten für die Schiffe – und vieles mehr.

Doch die Grundlage dessen, was wir sind und was wir tun, ruht fest auf den Schultern unserer Förderer aus der ganzen Welt. Erst Eure finanzielle Unterstützung gibt uns die Möglichkeit, unsere Crews zu ernähren, Treibstoff in den Tank und Farbe auf die Schiffswand zu bringen, unsere Maschinen am Laufen und unsere Sicherheits- und navigatorische Ausrüstung auf dem neuesten Stand zu halten.

Es ist diese Dreiheit aus Schiffscrew, Festlandcrew und finanziellen Förderern, die Sea Shepherd auf See und die Harpunen von den Walen fern hält, die Knüppel von den Robben, die Langleinen und Schleppnetze von den Fischen, Schildkröten und Haien und die Messer von den Delfinen.

Sea Shepherd besteht aus uns allen, die wir bereit sind, zur Verteidigung der bewundernswerten Artenvielfalt in unseren empfindlichen Ozeanen aufzustehen und zu HANDELN, jeder gemäß seinen Talenten.

Wir alle sind Hirten der Meere und wer es noch nicht ist, sollte es werden, denn die harte Realität ist, wenn die Meere sterben, sterben wir! Wir kämpfen nicht nur für die Wale, Haie, Seevögel, Schildkröten und Fische, wir kämpfen für unser eigenes Überleben.

Gemeinsam sind wir eine Macht des Guten, eine Macht der Veränderung, eine Macht der ökologischen Vernunft und eine Macht, mit der gerechnet werden muß!

Es wäre uns eine Ehre, wenn ihr uns weiterhin zur Seite stehen würdet, da uns auch an anderen Fronten Kämpfe unmittelbar bevorstehen – die Überfischung des Blauflossenthuns im Mittelmeer, die Schlachtung von Pilotwalen auf den Färöern, die Delfinschlächterei in Taiji, die Wilderei auf den Galapagos und vieles mehr.

Ich glaube, ich spreche im Namen aller Meeresbewohner, wenn ich allen Hirten der Meere, die es uns ermöglicht haben, die Walschlächter aus dem Walschutzgebiet Südpolarmeer zu vertreiben, sage: Vielen Dank!




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