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16. Februar 2011

Chile will gegen Japans illegalen Walfang intervenieren

Japans Fabrikschiff Nisshin Maru flieht in Schande vor der Bob Barker. Beide Schiffe befinden sich zur Zeit südlich von Chiles ausschließlicher Wirtschaftszone (AWZ) in internationalen Gewässern, die als Schutzgebiet ausgewiesen sind — wo der Walfang verboten ist. Je weiter sich die Schiffe der chilenischen AWZ nähern, desto größer wird die Entrüstung der chilenischen Regierung und Öffentlichkeit. Über die Jahre hat sich Chile als zuverlässiger Verbündeter der Wale erwiesen und einige Regierungsvertreter hoffen augenscheinlich auf die Gelegenheit, chilenische Gesetze gegen den illegalen Handel und das Schlachten von Walen zur Anwendung zu bringen.

Schon seit Wochen schweigen die mörderischen Harpunen dank Sea Shepherds Interventionen gegen den Walfang und die Wale könnten schon bald auch aus Chile greifbare Unterstützung bekommen. Was will man mehr?

Kapitän der Bob Barker, Alex Cornelissen, und Sea Shepherds Rechtsbeauftragte Kim McCoy stehen in direktem Kontakt mit den chilenischen Behörden und Sea Shepherd übermittelt den chilenischen Beamten in regelmäßigen Abständen fotografische Beweise für die gegenwärtige Position der Nisshin Maru. Alle Beteiligten warten darauf, zu erfahren, wohin die Nisshin Maru als nächstes Steuern wird und welche Maßnahmen die chilenische Regierung ergreift, sollte die Nisshin Maru es wagen, die chilenische AWZ zu betreten.

Sea Shepherd erfuhr überdies aus verlässlicher Quelle, dass die Cancilleria (das chilenische Amt für auswärtige Angelegenheiten) ein Sondertreffen anberaumt hat, um dieses spezielle Thema zu erörtern und, dass Chiles Regierung eingreifen will, sollte die Nisshin Maru seine AWZ betreten.

Chile ist ganz offensichtlich bereit, den Walen zu helfen und der Welt zu zeigen, dass es seiner Haltung gegen illegalen Walfang durch die Walfangflotten Nachdruck verleihen will. Wenn doch alle Nationen in der südlichen Hemnisphäre das gleiche täten!

Was auch immer geschehen mag, zwei Dinge stehen fest: 1 - Alles deutet darauf hin, dass Chile entschlossen ist, die betreffenden Artenschutzgesetze durchzusetzen, und 2 - ist es eine Ehre für Sea Shepherd, den chilenischen Behörden zu assistieren. Sea Shepherd wird weiterhin eng mit Regierungen wie Chile zusammenarbeiten, um die Tiere in den Weltmeeren zu verteidigen, zu bewahren und zu schützen.

Chile ist nicht das einzige südamerikanische Land, dass sich streng gegen illegalen Walfang stellt. Letzten Montag drängten viele Mitgliedsstaaten der Internationalen Walfangkommission Japan zu einem Ende seines so genannten wissenschaftlichen Walfangs in den antarktischen Gewässern und dazu, die Schutzgebiete für die Tierarten zu respektieren. Unter ihnen waren Argentinien, Brasilien, Chile, Costa Rica, Ecuador, Mexico, Panama, Peru und Uruguay, die gleichzeitig auch Mitglieder der Anti-Walfang-Gruppe von Buenos Aires (GBA) sind. GBA-Länder stehen vereint hinter ihrem Einsatz für den Schutz der Wale und halten die Achtung der international anerkannten Walschutzgebiete und das Moratorium gegen mit Walfang verbundenem Handel aufrecht.

Sea Shepherd ist stolz auf diese Länder und darauf, die Basis zu einer zukünftigen Zusammenarbeit mit den chilenischen Behörden geschaffen zu haben.

Sea Shepherd ruft nun die Regierungen Australiens und Neuseelands dazu auf, sich Chile zum Vorbild zu nehmen und in ihren eigenen Hoheitsgewässern das gleiche Engagement zur Durchsetzung von Artenschutzgesetzen zu zeigen.







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