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06. Januar 2011

Romanze im Südpolarmeer

Der Sea Shepherd Crew an Bord der Gojira war ein unglaublicher Anblick vergönnt, als eine Schule Buckelwale am frühen Morgen rechts neben ihnen auftauchte und ...naja, mit ihrem Liebesspiel begann!

„Es war unglaublich“, sagte der Kapitän der Gojira, Locky MacLean. „Eines der Buckelwal-Muttertiere kam bis zu dem Ponton an der Backbordseite geschwommen und sie streckte ihre Brustflosse aus, bis sie genau an die Tragfläche heranreichte.“

Mit ihren beiden Pontons sieht die Gojira selber ein bißchen wie ein Buckelwal aus, aber glücklicherweise nicht attraktiv genug, um die paar reizbaren Männchen in der Nähe anzulocken.

Das Crewmitglied Nathan Murphy, Parlamentsmitglied von Victoria, dem zweitbevölkerungsreichsten Bundesstaat Australiens, sagte „Ich war beeindruckt von ihrer majestätischen Schönheit und erstaunt über die Muttertiere und ihre Kälber, und in Sorge um ihre Sicherheit vor dem Hintergrund, weshalb wir hier sind.“

Larry Routledge aus Südafrika fügte hinzu „ wir alle erstarrten in Ehrfurcht im Angesicht dieser prachtvollen Geschöpfe.“

Zoe Beckett aus Melbourne war genauso begeistert, die Wale so nah am Schiff zu sehen „ ich war entwaffnet von ihrer Größe und ihren eleganten Bewegungen im Wasser.“

Auf die Frage, ob er sicher sei, daß die Wale sich paaren, sagte Kapitän MacLean „oh ja, der Beweis war äußerst beeindruckend. Sagen wir mal, ich war als Mann ganz schön gedemütigt.“

Die Wale frei schwimmend in ihrem natürlichen Habitat im Walschutzgebiet des Südpolarmeers zu sehen, war eine unglaubliche Motivation für die Crew und der am besten vorstellbare moralische Ansporn. Obwohl sich ein japanisches Harpunenschiff in unmittelbarer Nähe befand, unternahmen die Walfänger keinen Versuch, sich den Walen zu nähern mit den an ihrer Seite Wache haltenden Sea Shepherds.

Kapitän Paul Watson schrieb Folgendes über balzende Wale in seinem bald veröffentlichten epischen Gedicht Planet für die Wale:

Planet für die Wale
(Auszug)

Im Innern der Wale finden wir feurige Leidenschaft,
Sie beben, drängen und winden sich vor heißer Begierde.
Der riesige Walschaft wird fest umschlossen,
Gehalten in verwegen sanfter weiblicher Manier,
Wenn ihre mächtigen großen Herzen liebendes Feuer pumpen,
Und in den großen dunklen Tiefen sich ihre sanften Seelen berühren.

Die Liebe zwischen den Walen ist ein Wunder des Lebens.
Diese Sanftheit in so gewaltiger Gestalt,
Einander verbunden in herrlichster Seligkeit,
Lustvoller Austausch von Mann und Weib,
Verbunden als ewiges Paar durch lange Flauten und Stürme,
Empfangend wo sich Meer und Himmelsgewölbe im Kuss vereinen.

Sie schaffen kleine, winzige Engel mit Flügeln in der See,
Die am schnellsten wachsenden Babies auf der weiten Welt,
Die größten Babies, die auf der Erde geboren werden,
Geboren mit majestätischer Anmut vor aller Augen,
In die tiefen blauen Gewässer, um geschaukelt und gewirbelt zu werden,
Aus der Liebe einer Mutter in die behütete Freiheit geboren.

Walbabies geboren für den Klang des Gesangs,
Der Umarmung der Mutter entfliehend,
Sanft geleiten sie das Kalb an die Oberfläche,
An die Luft bringen sie das Kalb,
Spüren die Sonne auf ihrem Gesicht,
Schmecken die salzige, stille, unermeßliche Meeresoberfläche.

Blauwalbabies größer als Elefanten, wenn sie das Licht der Welt erblicken
Die am schnellsten wachsenden Babies der Ozeane
Gehaltvolle, fette, warme Milch aus den größten Brüsten der Welt.
Auf dem Rücken der Mutter wieder an die Oberfläche getragen
Wiegende Schwerelosigkeit, schaukelnd in sanfter Bewegung
Zarte Haut, die jede liebevoll sanfte Liebkosung verspürt

- Kapitän Paul Watson




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