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Gabunischer Minister nimmt nach erschreckenden Aufnahmen von zwei Buckelwalen in einem Fischernetz an Patrouille teil. 

Am 4. August überflog eine Drohne von Sea Shepherd ein Ringwadennetz, das ein europäisches Fischereifahrzeug um einen Thunfischschwarm ausgelegt hatte. Dabei konnten erschreckende Bilder von zwei Buckelwalen innerhalb des Netzes eingefangen werden, die versuchten, sich zu befreien.

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Obwohl das Schiff wiederholt aufgefordert wurde, das Netz zu öffnen, kämpften die Buckelwale über eine Stunde lang verzweifelt darum, zu entkommen.

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Die Drohne wurde von Sea Shepherds Schiff BOB BARKER aus gesteuert, das derzeit im sechsten Jahr in Folge in den Gewässern Gabuns patrouilliert. Im Rahmen der Partnerschaft mit den gabunischen Behörden werden Fischereifahrzeuge mit einer Fanglizenz in Gabuns Hoheitsgewässern überprüft, um die Einhaltung der Gesetze sicherzustellen.

Als OPERATION ALBACORE – die Kampagne zur Beendigung illegaler, unregulierter und undokumentierter Fischerei in den Gewässern Gabuns – im Jahr 2015 begann, berichteten Fischereibeobachter regelmäßig von Ringwadenschiffen, die Wale und Walhaie als lebende Lockmittel nutzten. Dabei wurden die Tiere absichtlich mit Netzen umschlossen, um so auch die Thunfische, die sich um sie sammeln, zu fangen.

Aufgrund dessen verbot die gabunische Regierung, unter der Führung des Fischereiministers Biendi Maganga-Moussavou, diese Praxis. Die Ringwadenfischer wurden dazu verpflichtet, die Netze sofort zu öffnen, wenn sich Wale oder Walhaie darin befinden – selbst wenn dies den Verlust eines Thunfischfangs bedeutet.

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Auch wenn die beiden gefährdeten Buckelwale letztlich freigelassen wurden, verringert jede Minute zusätzlichen Stresses die Überlebenschancen nach der Befreiung.
sagte Captain Peter Hammarstedt, Sea Shepherds Director of Campaigns.

Bei der Ringwadenfischerei wird ein großes Netz ringförmig um einen Fischschwarm ausgelegt. Anschließend wird das Netz am unteren Ende zusammengezogen und verschlossen.

Als Minister Maganga-Moussavou das erschütternde Bildmaterial gezeigt wurde, beschloss er, sich einige Tage den gabunischen Fischereiinspektoren, Umweltschutzbeamten, Marinesoldaten und der Sea-Shepherd-Crew an Bord der BOB BARKER für die Patrouillen anzuschließen.

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Die Praktiken der Flotte von Ringwadenschiffen wollte ich mir mit eigenen Augen ansehen. Gleichzeitig wollte ich ein deutliches Zeichen setzen, das illegale Fischereiaktivitäten in den Gewässern von Gabun nicht toleriert werden. Ich bin über 190 Kilometer von Libreville bis zur Seegrenze mit dem Nachbarland São Tomé und Príncipe auf See gefahren, um zu zeigen, dass die Regierung Gabuns jeden Quadratkilometer ihrer Hoheitsgewässer überwacht und das OPERATION ALBACORE meine volle Unterstützung und die des Staatschefs Ali Bongo Ondimba hat
sagte Minister Maganga-Moussavou

Minister Maganga-Moussavou hat zudem entschieden, Strafen gegen das Schiff zu verhängen, das sich geweigert hatte, seine Netze zu öffnen.

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Die Veröffentlichung dieses schockierenden Bildmaterials, die Strafe gegen das Schiff und meine eigene Teilnahme an der Patrouille werden eine abschreckende Wirkung auf zukünftige illegale Handlungen haben
so Minister Maganga-Moussavou.





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