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Fischernetz wird eingeholtSan Felipe, Mexiko – 31. Dezember 2019: Noch vor dem Ende des Jahrzehnts erreichte Sea Shepherds OPERATION MILAGRO einen bemerkenswerten Meilenstein.

Seit Beginn der Kampagne im Jahr 2015 haben die Besatzungen von Sea Shepherd über 1.000 Teile illegaler Fischereiausrüstung aus dem Oberen Golf von Kalifornien entfernt, dem Lebensraum der vom Aussterben bedrohten Golftümmler (auch Vaquita genannt). Mehr als 200.000 Meter Ausrüstung wurden geborgen, was über 450 Mal der Höhe des Empire State Buildings entspricht.

Stellnetze, die in diesem Gebiet verboten sind, stellen die größte Bedrohung für das Überleben der Golftümmler dar. Einer Art, deren Zahl in den letzten Jahrzehnten rapide zurückgegangen ist. Gegenwärtig gibt es schätzungsweise nur noch 6-19 Golftümmler.

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Im März 2019 stieß Sea Shepherd auf einen toten Golftümmler, der in einem Stellnetz gefangen war, was jeden Zweifel daran ausräumt, dass diese illegalen Fanggeräte eine tödliche Bedrohung für die kleinen Wale darstellen.

"Das unterstreicht die Bedeutung unserer Arbeit in diesem Gebiet", sagte JP Geoffroy, Kampagnenleiter für die OPERATION MILAGRO, und fuhr fort: "Es gibt so viele illegale Netze in diesen Gewässern, und jedes Netz, das wir entfernen, kann für die Golftümmler den Unterschied zwischen Überleben und Aussterben bedeuten. Wir werden nicht aufhören, wir werden nicht nachgeben. Das Überleben einer Spezies steht auf dem Spiel."
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Die illegale Fischereiausrüstung wird von Wilderern eingesetzt, die hoffen, Totoaba (ein Umberfisch) zu fangen. Der Totoaba ist eine geschützte Art, deren Schwimmblasen auf dem chinesischen Schwarzmarkt zu einem hohen Preis verkauft werden. Die dafür eingesetzten Stellnetze töten wahllos und sind verantwortlich für den Tod zahlreicher in der Gegend vorkommender Arten, darunter Wale, Schildkröten, Seelöwen, Delfine und Golftümmler.

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Sea Shepherd ist seit 2015 im Oberen Golf von Kalifornien präsent und arbeitet eng mit den mexikanischen Behörden zusammen, um die illegalen Netze, die das Gebiet bedrohen, zu entfernen. Während dieser Zeit hat die Crew über 7.000 Tiere dokumentiert, die in Netzen verheddert waren. 3.977 von ihnen konnten erfolgreich gerettet und wieder in den Ozean entlassen werden. 975 der gefangenen Tiere sind auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als gefährdet, stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht aufgeführt. Über 100 dieser gefährdeten Tiere wurden gerettet.

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Anfang des Jahres hatte man während einer gemeinsamen wissenschaftlichen Expedition die von Mexikos Schutzgebietskomission (CONANP) in Zusammenarbeit mit Sea Shepherd und dem Museum für Wale und Meereswissenschaften koordiniert wurde, mehrere Golftümmler in diesem Gebiet gesichtet. An dieser Expedition nahmen auch weltweit führenden Golftümmler-Forscher teil.

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"Es ist unsere Verantwortung, dem Golftümmler jede mögliche Chance zu geben, zu überleben und sich zu erholen", sagte Eva Hidalgo, Sea Shepherds Science Coordinator. "Während der letzten gemeinsamen Expeditionen sahen wir mehrere Golftümmler, darunter ein Muttertier mit Kalb. Diese Sichtungen bedeuten, dass es immer noch Hoffnung gibt und wir müssen so hart wie möglich weiterarbeiten, um nicht nur 1.000 illegale Netze zu entfernen, sondern so viele wie nötig. Wir sind hier, um sicherzustellen, dass die Tiere, die wir gesichtet haben, sicher bleiben und diejenigen sein werden, die ihre Art vor dem Aussterben retten."




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