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n diesem Jahr wurden bisher 269 Atlantische Weißseitendelfine bei Grindadráps getötet. Bildmaterial bei Sea Shepherd eingereicht.7. September 2017: Bis zum 1. September wurden auf den Färöer-Inseln bei 21 Treibjagden (auch Grindadráp genannt) 1108 Grindwale und 269 Atlantische Weißseitendelfine getötet. Das sind die zweithöchsten Abschlachtungszahlen des vergangenen Jahrzehnts und die fünfthöchsten seit 17 Jahren. Und das Jahr ist noch nicht vorüber. Für die wehrlosen Grindwale und Weißseitendelfine gibt es keine Schlachtsaison – sie können das ganze Jahr über getötet werden, wenn sie auf ihrer Wanderung vorbei an den Färöern entdeckt werden. Hilf Sea Shepherd dabei, dies zu beenden, indem Du Deinen Vertreter des Europäischen Parlaments dazu aufforderst, ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Dänemark wegen Unterstützung des Abschlachtens von Grindwalen einzuleiten.

Sea Shepherds laufende Kampagne auf den Färöern
Zunächst haben die Färöer ihre örtliche Gesetzgebung dahingehend verändert, Gegner des Grindadráps leichter festzunehmen und strafrechtlich verfolgen zu können. Einer unserer Kapitäne, der eine Delfinschule von der Killerbucht weg und in Sicherheit leitete, wurde sogar wegen „Störung von Delfinen“ angezeigt. Zweitens, und für Sea Shepherd ausschlaggebend, schützt die dänische Regierung durch Schiffe der Marine, Polizei und Zollvertreter das Grindadráp vor Aktivisten. Die dänischen Behörden fingen uns ab, kamen an Bord unserer Schiffe und Schlauchboote und beschlagnahmten diese. Sie verhafteten unsere Crew und unsere Volunteers an Land.

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Solange die dänischen Behörden die Grindwaljagd schützen und ermöglichen, bedeutet die Anwesenheit von Sea Shepherd eine Gefahr für die Freiheit unserer Volunteers und eine nutzlose Verschwendung unserer begrenzten Ressourcen. Deswegen wurde 2016 die fortlaufende Kampagne OPERATION BLOODY FJORDS ins Leben gerufen, um die Rechtmäßigkeit des Grindadráps durch die Europäische Kommission anzufechten. Dänemark ist Teil der Europäischen Union und somit verpflichtet, sich an die europäische Gesetzgebung zu halten, welche es untersagt, Meeressäuger einzufangen und zu schädigen. Die Unterstützung auf den Färöern widerspricht dem deutlich. Wir haben Eure Petition mit über 250.000 Unterschriften schon im Mai bei der Europäischen Kommission eingereicht. Seitdem sind wieder hunderte Grindwale und Atlantische Weißseitendelfine auf den Färöern abgeschlachtet worden. Was kannst Du sonst dagegen unternehmen?

Im Juli geschlachtete Grindwale in Hvannasund. Bildmaterial wurde bei Sea Shepherd eingereicht.
Lass Deinen Landesvertreter des Europäischen Parlaments wissen, wie Du über Dänemarks fortlaufende Unterstützung der Grindadráps denkst, und bitte sie oder ihn darum, Sea Shepherds Antrag zum Vertragsverletzungsverfahren bei der Europäischen Kommission zu unterstützen: http://europarl.europa.eu/meps/en/map.html

Diese Mitglieder des Europäischen Parlaments haben das Vertragsverletzungsverfahren bereits befürwortet:

Richard CORBETT, Großbritannien
Jacqueline FOSTER, Großbritannien
David MARTIN, Großbritannien
Molly SCOTT CATO, Großbritannien
Keith TAYLOR, Großbritannien
Pascal DURAND, Frankreich
Yannick JADOT, Frankreich
Younous OMARJEE, Frankreich
Michèle RIVASI, Frankreich
Stefan ECK, Deutschland
Martin HÄUSLING, Deutschland
Bas EICKHOUT, Niederlande
Anja HAZEKAMP, Niederlande
Linnéa ENGSTRÖM, Dänemark
Heidi HAUTALA, Dänemark
Eleonora EVI, Italien
Benedek JÁVOR, Ungarn
Tamás MESZERICS, Ungarn
Miltiadis KYRKOS, Griechenland
Florent MARCELLESI, Spanien
Carolina PUNSET, Spanien
Pavel POC, Tschechien
Emil RADEV, Bulgarien
Frédérique RIES, Belgien
Bart STAES, Belgien
Igor SOLTES, Slowenien
Claude TURMES, Luxemburg


Ein aus der Gebärmutter seiner Mutter geschnittenes Grindwalbaby beim Grindadráp am 5. Juli. Bildmaterial bei Sea Shepherd eingereicht.
Wir verurteilen die Taten, nicht die Menschen
Sea Shepherd dämonisiert nicht die Färinger, sondern kämpft gegen das Abschlachten von Grindwalen und anderen Delfinen. Es gibt Färinger, die gegen das Grindadráp sind. Es gibt Färinger, die Sea Shepherd unterstützen. Es gibt Färinger, die voll Mitgefühl mit den Meeressäugern sind. Einer von ihnen ist John Johannesen. Wir haben ihn zu seinen Ansichten über das Grindadráp und die färöische Kultur befragt. Das Interview findet ihr hier: The Grind and Faroese Culture

Sie schlachten Delfine, oder?
Färinger, die an Grindadráps teilnehmen, löschen nicht nur ganze Grindwalfamilien aus, sie treiben auch kleinere Delfine in den Tod. In diesem Jahr wurden bereits 269 Atlantische Weißseitendelfine getötet. Viele Inselbewohner sehen dies mit Unbehagen – es gehört nicht zur „Tradition“. Es wäre nahezu unmöglich gewesen, diese schnelleren Delfine zu jagen, bevor motorisierte Boote zum Einsatz kamen. Darum werden die Bilder ihrer Abschlachtung oftmals nicht öffentlich gezeigt.

In diesem Jahr wurden bisher 269 Atlantische Weißseitendelfine bei Grindadráps getötet. Bildmaterial bei Sea Shepherd eingereicht.
Zum Überleben oder für wirtschaftliche Zwecke?
In der färöischen Presse wurde im August eine Debatte über die Kommerzialisierung der Grindadráps losgetreten, als die lokale Zeitung 'Dimmalætting' auf der Titelseite einen Artikel mit der Überschrift „25000 KRONER FÜR 1 WAL“ veröffentlichte. Es wird berichtet, dass kürzlich Fleisch eines, in diesem Jahr getöteten, Atlantischen Weißseitendelfins für 675 Kronen pro Kilo verkauft wurde. Generell liegt der Preis für einen Grindwal bei 10.000 Kronen (etwa 1345 Euro), aber Gebote reichen bis zu 100.000 Kroner für nur vier Grindwale. Grindwal und Delfin wird in färöischen Restaurants, in lokalen Geschäften und offen auf Marktständen angeboten. Zweifellos profitieren viele Färinger vom Grindadráp, ganz entgegen den Behauptungen, dass das Fleisch der getöteten Meeressäuger nur unter Einheimischen verteilt wird, um diese zu ernähren und ihr Überleben zu sichern.

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Zum Verkauf angebotenes Fleisch von Grindwalen und Weißseitendelfinen findet man zu genüge auf färöischen Märkten. Bildmaterial wurde bei Sea Shepherd eingereicht.
Partnerstadt oder Blutsbruder?
Es ist vielleicht den Anstrengungen von Sea Shepherd Australien zuzuschreiben, die beschämende Städtepartnerschaft zwischen dem australischen Broome und Taiji zu beenden, dass nun der Bürgermeister der japanischen Stadt Taiji, die auch für ihre Wal- und Delfinjagden bekannt ist, diesen Sommer bekannt gab, dass er sich um die Stadt Klaksvik auf der Färöern als neue Partnerstadt bemüht. Bis jetzt scheint diese Beziehung einseitig. Dies zeigt aber, dass sich die Färöer nun in einer Gesellschaft befinden, die gleichermaßen von der internationalen Gemeinschaft für das Abschlachten von Meeressäugern verurteilt wird.

Am 5. August wurden bei zwei Grindadráps auf den Färöern 134 Atlantische Weißseitendelfine und 39 Grindwale getötet. Bildmaterial wurde bei Sea Shepherd eingereicht.
2017 Grindadráp Statistik
1. in Bøur am 21. Mai: 83 Grindwale nach vierstündiger Jagd getötet
2. in Tórshavn am 16. Juni: 164 Grindwale
3. in Skálabotnur am 16. Juni: 8 Atlantische Weißseitendelfine
4. in Hvalvík am 26. Juni: 157 Grindwale, 51 Atlantische Weißseitendelfine
5. in Tjørnuvík am 29. Juni: 43 Grindwale nach Jagd über 16 Seemeilen
6. in Hvannasund am 5. Juli: 70 Grindwale, darunter 4 trächtige Weibchen
7. in Hvannasund am 8. Juli: 71 Grindwale
8. in Tórshavn am 9. Juli: 26 Grindwale
9. in Skálabotnur am 10. Juli: 2 Grindwale
10. in Vágur am 16. Juli: 30 Grindwale, 12 Atlantische Weißseitendelfine
11. in Hvannasund am 17. Juli: 191 Grindwale
12. in Syðrugøta am 25. Juli: 16 Atlantische Weißseitendelfine
13. in Funningsfjørður am 5. August: 133 Atlantische Weißseitendelfine
14. in Hvannasund am 5. August: 39 Grindwale, 1 Atlantischer Weißseitendelfin
15. in Fámjinam 15. August: 50 Grindwale
16. in Tórshavn am 18. August: 61 Grindwale
17. in Borðoyarvík am 20. August: 27 Grindwale
18. in Skálabotnur am 21. August: 48 Atlantische Weißseitendelfine nach zweistündiger Jagd
19. in Húsavík am 22. August: 19 Grindwale
20. in Hvannasund am 29. August: 46 Grindwale
21. in Bøur am 1. September: 29 Grindwale




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